ETH-Professor Didier Queloz «Wir müssen kreative Lösungen finden, damit gute Forscher zu uns kommen oder nicht abwandern. Aber als Wissenschafter mache ich meine Entscheidungen nicht davon abhängig, was in Brüssel entschieden wird. So funktioniert die Wissenschaft nicht. Uns geht es nicht so sehr ums Geld, uns geht es um Ideen und darum, in einem inspirierenden Umfeld arbeiten zu können. Und das bietet die ETH Zürich mit dem neuen Zentrum.»
NZZ: Wird es Kooperationen mit anderen Hochschulen geben?
Queloz: «Ja, unter anderem mit der Universität in Cambridge. Da gibt es heute schon viele Überschneidungen, nicht zuletzt wegen meiner Person. Man darf nicht vergessen: Wir sind ein relativ kleiner Klub von Forschern. Die Wissenschafter der Top-Universitäten kennen sich und tauschen sich aus. Das ist also nichts Besonderes. Mit unserem Zentrum wollen wir diesen Austausch aber noch intensivieren. Wir wollen uns mit den besten Forschern auf der ganzen Welt vernetzen.» NZZ, 3. September 2022, Interview mit ETH-Professor Didier Queloz.
